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Wohnen

Umgebung

Im Landkreis Ostallgäu zwischen Marktoberdorf und Schongau liegt die Gemeinde Rettenbach am Auerberg. Der staatlich anerkannte Erholungsort (831 m.ü.M.) mit etwas mehr als 830 Einwohnern und den Ortsteilen Birkenberg, Frankau sowie Ober- und Unterlöchlers und den Einödhöfen Weichberg und Rupprechts steht auf gesunden wirtschaftlichen Beinen, getragen von Landwirtschaft, Fremdenverkehr und Gewerbe.

Der St. Georgshof liegt im Ortsteil Frankau, rund zwei Kilometer vom Gemeindezentrum entfernt. Im Ortskern gibt es einen kleinen Lebensmittelladen, eine Bäckerei und Metzgerei, eine Bank mit EC-Automat, zwei Gaststätten mit Kegelbahn und eine Kirche.Dort befindet sich auch unsere Ladenwerkstatt AchSo!. 

Der St. Georgshof fügt sich durch den ländlichen Baustil angenehm in die Landschaft ein. Die Lage des Hauses garantiert viel Sonne und Licht. Eine großzügig angelegte Gartenanlage und die landschaftlich schöne Umgebung bieten Gelegenheit zu verschiedenen Freizeitaktivitäten wie Wandern, Spazierengehen, Fahrrad fahren, Schwimmen in den Seen der Umgebung und vieles mehr.

Die über 4.000 qm große Außenanlage schafft Raum für vielseitige Aktivitäten. Eine Terrasse neben dem Teich sowie verschiedenen Ruhemöglichkeiten laden zum Verweilen und Entspannen ein. Ein Grillplatz und diverse Sportangebote fördern die Gemeinschaft.

 

Zimmer

Der St. Georgshof ist mit 24 Doppelzimmern und 12 Einzelzimmern ausgestattet, die jeweils über eine eigene Waschgelegenheit verfügen.

Wir möchten all unseren Bewohnern die Möglichkeit geben, ihre individuellen Bedürfnisse zu verwirklichen. Daher können diese ihre eigenen Möbel und Einrichtungsgegenstände mitbringen - sofern dies nicht die Raumkapazitäten des jeweiligen Zimmers übersteigt.

Den Bewohnern, die keine eigenen Möbel besitzen, stellt der St. Georgshof ein Bett, einen Stuhl, einen Tisch, einen Schrank mit Wertfach und einem Nachtkästchen zur Verfügung. Dennoch wird im Interesse der Bewohner und der Förderung ihrer Eigenständigkeit eine teilweise oder vollständige Eigenmöbilierung nachdrücklich angestrebt. 

In St. Georgshof haben die Bewohner kostenlosen freien Zugang zum W-LAN-Netz. Ebenso ist das telefonieren kostenlos.

 

Wohngruppen

Der St. Georgshof verfügt über fünf individuelle Wohngruppen, die sich an den unterschiedlichen Bedürfnissen unserer Bewohner orientieren. 

Jede dieser Wohngruppen besitzt ein Wohnzimmer, ein Esszimmer, eine Küche, ein Damen- und Herren-WC, ein Badezimmer mit Badewanne sowie über Duschgelegenheiten. Jede Gruppe hat außerdem ein Betreuerzimmer.

Wohngruppe A

Die Wohngruppe A ist das zu Hause für Menschen mit einem erhöhten Betreuungsbedarf. Es werden individuelle, primär niederschwellige tagesstrukturierende Maßnahmen, hauptsächlich im Rahmen des Gruppenalltags oder in der Arbeits- und Beschäftigungstherapie [AT/BT] angeboten. Ihnen soll ein Schon- und Schutzraum innerhalb der Einrichtung gewährt werden, der neben positiven Gemeinschaftserfahrungen individuelle Betreuung und Förderung ermöglicht.

Wohngruppe B

Die Wohngruppe B bietet einen Lebensraum für Menschen jüngeren und mittleren Alters, die einen strukturierten Tagesablauf benötigen und einen weniger ausgeprägten Betreuungsbedarf haben. Neben dem Erkennen der Ressourcen steht für die Bewohner vor allem das Fördern und Ausbauen ihrer Fähigkeiten im Vordergrund. Konstante Beziehungsangebote und ein geregelter, klar strukturierter Alltagsrahmen stellen erste Ansatzpunkte für die persönliche Weiterentwicklung des Einzelnen dar. Voraussetzung für das Wohnen in der Wohngruppe B ist die regelmäßige Teilnahme an einer Tagesstruktur in der Förderstätte [FS], Arbeits- und Beschäftigungstherapie [AT/BT] oder einer externen Werkstatt für behinderte Menschen [WfbM]. 

Wohngruppe C

Hier finden ältere Menschen ihre Heimat. Auf ihre speziellen Bedürfnisse nach Ruhe, Stabilität und Versorgung wird verstärkt eingegangen. Tagesstrukturierende Maßnahmen erfolgen durch die Mitarbeit bei der Zubereitung der Gruppenmahlzeiten oder durch eine Tätigkeit im Bereich der Arbeits- und Beschäftigungstherapie [AT/BT]. Die Klienten erhalten gezielte Unterstützung bei ihrer Freizeitgestaltung. Ziel der Betreuung ist es, durch verstärkte menschliche Zuwendung Bindungen zu den Bewohnern herzustellen bzw. zu erhalten. Dies macht eine Aufarbeitung der Vorgeschichte und ein gemeinsames Erarbeiten von Zukunftsperspektiven - auch vor dem Hintergrund eingeschränkter Ressourcen und fortschreitender körperlicher Handicaps - möglich. Der Wechsel in eine "Pflegeeinrichtung" (SGB XI) soll so lange wie möglich vermieden werden.

Wohngruppe D

Menschen mit niedrigerem Betreuungsbedarf leben in dieser Gruppe. Der regelmäßige Besuch einer tagesstrukturierenden Maßnahme in Form von Arbeits- und Beschäftigungstherapie [AT/BT], Förderstätte [FS] oder einer externen Werkstatt für behinderte Menschen [WfbM] wird vorausgesetzt. Die Vorbereitung auf ein selbständiges Leben außerhalb einer stationären Einrichtung (Ambulant Betreutes Wohnen in Wohngemeinschaft oder Einzelbetreutem Wohnen, Familienpflege, etc.) steht im Vordergrund. Neben der therapeutischen Arbeit ist ein weiterer Schwerpunkt die Förderung lebenspraktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten. Der Alltag in dieser Wohngruppe entspricht weitgehend „normalen" Lebensbedingungen und gestaltet sich für die Bewohner als konkretes Lernfeld für den Erwerb von Selbständigkeit und die aktive Wahrnehmung eigener Belange.

Wohngruppe E

Hier leben Menschen mit einer Doppeldiagnose (psychiatrische Erkrankung und Intelligenzminderung), die einer tagesstrukturierenden Maßnahme im Bereich der Förderstätte [FS], Werkstatt für behinderte Menschen [WfbM] oder Arbeits- und Beschäftigungstherapie [AT/BT] nachgehen. Die Klienten erhalten gezielte Unterstützung bei der Freizeitgestaltung. Den erhöhten Betreuungsbedarfen wird hier insbesondere durch gezielte Orientierungsmaßnahmen nachgekommen.