Diese Seite drucken

Konzept des Seniorenzentrum und Pflegeheim St. Martin in Füssen

Unser Konzept: „Hausgemeinschaftsmodell“

Das neue Seniorenzentrum St. Martin ist nach dem Hausgemeinschaftskonzept als ein Haus der 4. Generation konzipiert. Im Mittelpunkt des Konzepts steht die Betreuungsform von max. 13-14 Bewohner in einer Hausgemeinschaft. Die Konzeption hat zum Ziel, normale Lebens- und Wohnqualität auch bei Pflegebedürftigkeit zu erhalten und die Bewohner und Bewohnerinnen zu einer aktiven Teilnahme an einem möglichst normalen Alltag zu beteiligen.

 Eckpunkte:

  • zwei Stockwerke mit je 2 Hausgemeinschaften und einer großen Wohngruppe im 1. Obergeschoß,
  • ca. 13 Bewohner leben in einer Hausgemeinschaft,
  • die Wohngruppe umfasst 27 Bewohner  (bewusste Trennung in Hausgemeinschaft und Wohngruppe, um flexibel auf veränderte Bedürfnisse der Bewohner sowie unterschiedliche Pflegestufen eingehen zu können),
  • Essenszubereitung erfolgt dezentral in Gemeinschaftsküchen in jedem Wohn-und Aufenthaltsbereich,
  • der Tagesablauf wird durch Präsenzkräfte gestaltet, dies beinhaltet z.B. auch Zubereiten der Mahlzeiten, gemeinsam mit den Bewohnern,
  • Teilnahme und Teilhabe an Tätigkeiten, die auch in einem normalen Haushalt anfallen strukturieren den Tagesablauf in der Hausgemeinschaft,
  • Pflege tritt bewusst in den Hintergrund,
  • alle Aktivitäten orientieren sich an den Lebenswelten der einzelnen Bewohner. 

Gute Gründe:

  • Der Bedarf an qualitativ und hochwertigen Pflegesätzen ist in den letzten Jahren gestiegen,
  • das Bild der Seniorenbetreuung hat sich in den letzten Jahren tiefgreifend gewandelt, die Öffnung der Einrichtung nach außen und neue Therapie- und Freizeitkonzepte haben heute einen großen Stellenwert,
  • individuelle Lebensführung durch Wohngruppen bzw. Hausgemeinschaften rücken immer stärker in den Mittelpunkt,
  • der Neubau ermöglicht den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen bessere Arbeitsbedingungen, mehr Zeit für und mit dem Bewohner zu verbringen. 

Vorteile:

  • Stärkung und Reaktivierung der Alltagskompetenz der Bewohner durch eine natürliche Tagesstruktur,
  • der Tagesablauf der Bewohner wird nicht durch die Pflege bestimmt,
  • Selbstverantwortung der Bewohner wird gefördert und gestärkt durch die Einbindung ins Alltägliche (Normalität),
  • das Hausgemeinschaftskonzept ermöglicht durch eine natürliche Tagesstruktur die Erhaltung, Stärkung oder Aktivierung der Alltagskompetenzen der Bewohner.